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Man muss in Wilhelmshaven ein wenig mehr hinter die Zeitung lesen, um die ware Situation zu erkennen. Der Wirtschatsaufschwung ist da, nur in Wilhelmshaven kam der noch nicht an und nach Schätzungen, wird das Bevölkerungwachstum von 90.000 Einwohnern nicht mehr erreicht bis 2013. Die Wahrheit sieht anders aus... nach neuen Berechnungen liegt die Prognose bis 2013 ganz anders. Dort heißt es: Wilhelmshaven wird in zwei Jahren auf 65.000 Einwohner sinken. Woran liegt das?
Firmen pleiten, Schließungen und Personalkürzungen bringen Wilhelmshaven ins wancken. Hertie machte dicht, daraufhin fing die Innenstadt an zuverweisen, mittlerweile schließen dutzende Geschäfte, Cafes und Restaurants. Mit dabei, ist eine große Eisdiele und das Barcelona in der Nordseepassage, so langsam steht jedes dritte Geschäft leer und die Passage fängt an aus zu sterben. Sogar Mc Donalds hat seine Pforten geschlossen, aus wirtschaftlichen Gründen.
Neuerdings heißt es konkret, das die Raffenerie ein Tanklager wird, das heißt es werden 450 Stellen weniger, plus die Zulieferer Firmen die mit 1000 Arbeitern schließen. Zudem ist das größte Autohaus (Voges) von der Pleite betroffen und eine der größten Tischlereien (Beutz) machen dicht und das ist nur die Spitze vom Eisberg. Bauprojekte wie Kaufland, Insulanus und das City-Caree sind erstmal auf Eis gelegt worden. Der Containerhafen (Jade-Weser-Port) ist zwar im Bau, aber erst 25% der Flächen sind vergeben und einige großen Firmen haben sich wieder distanziert.
Andere Firmen wie die Post, Postbank und die Firmen vom Kran- und Werkzeugbau müssen Stellen streichen und das erhöhte den Unmut noch mehr. Mittlerweile ist sogar bekannt, das der Castor von Sellafield (GB) in Wilhelmshaven umgeschlagen werden könnte und dann nach Grohnde weiterfährt. Die Stadt sagte aufjedefall, sie lege kein Veto dagegen ein, man bräuchte das Geld.
Der Unmut der Bürger wächst und werden schon mit zahlreichen Protesten und Aktionen begleitet.
Bericht Hanse
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